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Sonntag, 31. März 2013

Auferstehung und Erleuchtung

Möchte passend zum Ostersonntag einen Text, den ich beim meditativen Tanzen in Erlangen, von Andrea bekommen habe, aufschreiben:

DER HERR DES TANZES

Ich tanze am Morgen am Anfang der Welt,
Und ich tanze im Mond und den Sternen und der Sonne,
Und ich stieg vom Himmel herab und tanzte auf der Erde.
In Bethlehem kam ich zur Welt.

Ich tanzte für den Schriftgelehrten und den Pharisäer,
aber sie wollten nicht tanzen und mir folgen.
Ich tanzte für die Fischer, für Jakobus und Johannes,
Sie kamen mit mir, und der Tag ging weiter.

 Ich tanzte am Sabbath und heilte die Lahmen,
Das sei eine Schande, sagten die Heiligen Leute.
Sie schlugen und peitschten und hängten mich
Hoch an das Kreuz zum Sterben.

Ich tanzte an einem himmelschwarzen Freitag.
Es ist schwer, mit dem Teufel im Rücken zu tanzen.
Sie vergruben meinen Körper und dachten, ich wäre fort.
Doch ich bin der Tanz, und es gibt mich noch.

Sie nahmen mich ab, und ich sprang in die Höh',
Ich bin das Leben, das nie und nimmer stirbt.
Ich werde in dir leben, wenn du in mir lebst.
Ich bin der Herr des Tanzes, sagte er.
Shaker-Hymne  
      
Die Bäumin - Tanzt sie etwa mit einem unsichtbaren Tanzpartner...                   

Kommentare:

  1. ... heute morgen hörte ich sinngemäß folgende Worte auf NDR- Kultur: Jeder Mensch durchlebt im Leben AUF-ER-STEH-UNG. Dass konnte ich für mich bestätigen. Welcher Trost und welche Freude uns durch Ostern gegeben ist !!!
    Geerdete und doch federleichte Bäumin.
    LG Angela

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    1. Ja - ich glaube auch, dass Auferstehung nicht erst dann passiert, wenn unser irdisches Leben vorbei ist. Ich denke, es geschieht immer dann, wenn wir es schaffen etwas Altes, vielleicht etwas, das uns schadet, sterben zu lassen. Ich gehe sogar so weit, dass ich meine, dass der ganze Unfrieden, Umweltverschmutzung und was uns die Medien sonst noch an Schrecklichem präsentieren, eigentlich nur eine falsche Wahr!nehmung sind. Würden wir sie kollektiv sterben lassen....wäre sie weg! Für mich heißt das: Marion! beschwer dich nicht ständig über Unschönes, denn wenn ich gegen etwas bin, geb ich dem ja auch schon eine Existenz! Das war: "Philosophie am frühen Morgen"... LG - und bis morgen, Marion

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  2. Stümmt, weg mit den negativen Gedanken !

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