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Sonntag, 28. September 2014

Buntes Experiment

Und nein - es ist noch nicht Ostern. Ich habe auch keine alten Ostereier gefunden.
Das sind "Riesenfilznuggets", von Hand vorgefilzt. Die Waschmaschine hat ihnen dann den Rest gegeben und die runden Formen.
Verschiedene Projekte sind damit geplant. Dazu später mehr.

Die grauen Filzeier sind formvollendeter. Dafür hab ich einen Trick angewendet...:))


Manche verbergen noch eine Überraschung im Innern...:))

Samstag, 27. September 2014

Rettet die Sonnenblumen!

Sturm, Regen und Hagel haben fast ein ganzes Feld von imposanten, himmelssehnsüchtigen Sonnenblumen umgelegt. Beim genaueren Hinschauen, haben auch die "Überlebenden" schon ihre besten Zeiten hinter sich. Einen Strauß hab ich dann noch mit in die Schule gerettet, um den Kindern Herrn van Gogh vorstellen zu können...
Im Filzatelier filzte ich dann die Sommer-und Sonnenblumenerinnerungen auf und in eine Tasche rein, um sie auch in den Winter hinein zu retten.
Geplant hatte ich ja eigentlich Monets Seerosen.
Aber das Sonnenblumenackererlebnis auf dem Rückweg von der Arbeit, hat meine Pläne mächtig beeinflusst. So ist es meistens. Besser keine Pläne machen oder sie mit Wonne "über den Haufen schmeißen"!



Ein Vorher-Nachherbild

Ein Reißverschluss verhindert, dass etwas aus der Tasche fallen kann, wenn man sie sich über den Rücken hängt.

Sonntag, 21. September 2014

Schönes Wochenende

Auch von sintflutartigen Regen-und Hagelschauern, nebst Weltuntergangsgewitter, ließen wir uns die gute Stimmung am Lichtenfelser Korbmarkt nicht nehmen und bewunderten die vielen Kunstwerke.
Am Sonntag wurde dann Sockenwolle gefärbt und es entstanden zwei transparente Wensleydalevorhänge. 
Einer ziert jetzt das kleine Königsfenster beim Treppenaufgang.



 


Donnerstag, 18. September 2014

Bunter Spätsommer

Mit Taschenvariationen und herrlichen Blüten aus dem Beet.
Die Filztaschen sind ziemlich groß, eigentlich fast Filzbeutel. Das eine Modell hat einen supereinfachen Schnitt und ist mit Leder kombiniert. Das andere Modell ist wendbar. Die Idee der Wendetasche stammt von "allesgewollt".
Dabei habe ich den Beutel doppelt gearbeitet und ineinander gesteckt.




Sonntag, 14. September 2014

Gemeinschaft

Ganz vergessen hatte ich zu erwähnen, wie schön die vielen lieben Bekanntschaften sind, die ich in Taize so gemacht habe.
Schwieriger ist es allerdings das zu zeigen. Erstens will sich nicht jeder fotografieren und veröffentlichen lassen. zweitens kann man das, was die oft tiefen Begegnungen ausmacht, oft weder in Worte, noch in Bilder fassen.
Helga hat mir ausdrücklich erlaubt, dass ich das Foto von ihr zeigen darf. Sie liebt LILA und wir haben uns übers Handarbeiten usw. unterhalten. Sie hatte ein "Beuteldingsbums" dabei, das auch auf dem Foto zu sehen ist. Auf der einen Seite hat man seine Wolle drinnen und die andere Seite ist beschwert, so dass einem auf Reisen o.ä. nicht die Wolle beim Stricken auf den Boden fällt. Auch ist das Knäul so vor verspielten Katzen sicher.
Tolle Idee, die ich bestimmt noch aufgreifen werde.
Liebe Helga - vielleicht treffen wir uns nächstes Jahr auf dem Wollmarkt in Leipzig oder irgendwann in Taize mal wieder!!!

...mit einem wunderschönen Lächeln!

Bruder Haniol (hoffentlich hab ich den Namen richtig geschrieben!) machte die Bibeleinführungen und konfontrierte uns mit "Aufstehen und Folgen", "Teilen", "Gemeinschaft", "Gelähmtsein", und "Gebet". Besonders bewegt hat mich seine Schilderung davon, als er Mutter Theresa traf und sie sagte: "Man muss die Armut miteinander teilen um sie zu verringern." Wir würden meistens nur unseren Reichtum teilen...

Donnerstag, 11. September 2014

Teil 3: Behütet

Taizelied Nummer drei lautet:

"Behüte mich Gott. Ich vertraue dir. Du zeigst mir den Weg zum Leben. Bei dir ist Freude. Freude in Fülle."

Ja, ja so sehe ich das auch. Gott kann nix dafür, wenn bei uns Menschen  nicht alles rund läuft. Er hat für uns Freude in Fülle vorgesehen.
Ich stell mir das "im Himmel" so vor, dass es da einen Raum gibt, in dem all die nicht angenommenen Geschenke im Leben liegen...

Bei den Bildern wirds wieder weltlicher. Auf dem Rückweg von Taize haben wir einen Flohmarkt in Cluny besucht und Kunstwerke einer Künstlerin, die im Garten der Klosteranlage ausstellte, betrachtet.

Natur pur bei der Quelle.

So viele Eindrücke auf dem Flohmarkt. Ich erstand goldene Knöpfe und "antike" Marseiller Olivenseife.

Schade, dass ich die Beschreibung der Künstlerin nicht ganz abfotografiert habe.

Mittwoch, 10. September 2014

Teil 2: Dein Geist...

Ein weiteres herrliches Lied:
"Christus, dein Geist wohnt in uns. Du bist Quelle des ewigen Lebens."
Immer wieder wiederholt, geht das sehr tief. Und in der Gemeinschaft mit vielen hundert oder tausend Menschen gesungen...fehlen mir die Worte.

Neu war, dass bei den meisten Bäumen ein Baumstumpf zum Hinsetzen und Meditieren einlud. Mein Lebensbaumkissen passte hervorragend. Ich probierte drei Bäume aus. Zuerst saß ich unter einem Ahorn, dann unter einer Ulme, deren Stamm sich im Wind mitwiegte und schließlich unter meinem Lieblingsbaum, einer Linde. Die Linde ist sehr lieblich, irgendwie ein Mädchen.

Viele Wege, aufwärts, abwärts...

Wunderbare Natur - auf der Brücke sitzen Jugendliche, versunken, andächtig (ohne Smartphone!), symbolisch!

Dienstag, 9. September 2014

Taize - ein Rückblick in 3 Teilen

Wunderschöne, sonnige und stille Tage in Taize liegen hinter mir. Kaum konnte ich mich entscheiden welche Bilder ich zeigen möchte. So habe ich einige in 9 verschiedenen Fotoarrangements zusammengestellt. Jeden Tag will ich 3 davon zeigen - und dazu ein Taizelied aufschreiben.

Zuerst mein Lieblingslied.

"Confitemini Domino, quo ni am bonus. Confitemini Domino, alleluia."

Als Nichtlateiner hoffe ich die Silben richtig aufgeschrieben zu haben. Übersetzt heißt das:
"Dankt dem Herrn, denn er ist gut."
Diese Zeile wird immer wieder wiederholt gesungen.
Da geht einem das Herz auf. Es ist wunderschön.

Die Kirche von Taize - hier passen über 3000 Menschen rein - sie ist vor allem für Jugendliche gebaut, die von überall auf der Welt hier her reisen. Ich glaube man sieht nirgends sonst auf der Welt so viele junge Menschen so zahlreich an Gottesdiensten teil nehmen.

Blick auf die ursprüngliche Kirche von Taize. Davor liegt ein kleiner Friedhof, auf dem die Brüder beerdigt werden. Hier ruht auch Bruder Roger, dem wir diesen wunderbaren Ort der Begegnung mit Gott und den Menschen zu verdanken haben.

Oben sieht man die Gestaltung des Altarraumes in Taize. Unten die Reste des Klosters von Cluny. Ich zünde gerade eine Kerze für meine Familie an.